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Die Automobilindustrie arbeitet ständig an neuen Sicherheitssystemen wie ABS oder ESP um das Fahren auf den Straßen sicherer zu machen. Hinter diesem Schutz steckt neben dem Know-how auch höchste Produktqualität – auch bei der Verarbeitung der jeweiligen Kabel.
Das mittelständige Unternehmen, für das diese Anlage gebaut wurde, ist seit über 10 Jahren auf die Verarbeitung von Kabeln für die Automobilindustrie spezialisiert, auch für die Fertigung von Sensorleitungen für ABS– und ESP-Systeme. Da diese Kabel besonderen Belastungen standhalten müssen, sind die Sicherheitsanforderungen entsprechend hoch.
Die Anforderungen Die Anlage muss die Kabel so verarbeiten, dass im Anschluss ein Schutzgehäuse mit einer wasser- und gasdichten Verbindung angespritzt werden kann. Um das zu gewährleisten müssen die Kabel auf eine genau definierte Tiefe aufgeraut werden. Zusätzlich muss ein Kamerasystem die verschiedenen Arbeitsgänge kontrollieren und protokollieren. Abschließend müssen die bearbeiteten Leitungen vollautomatisch und mit hoher Präzision an ein Werkstückträgersystem übergeben werden.
Die Umsetzung Die Hauptmerkmale der Bearbeitung bestehen aus vier Schritten: bedrucken, aufrauen, abmanteln und ablegen in ein Fördermagazin. Das zu bearbeitende Kabel wird von einem elektrisch angetriebenen Abroller über ein Zuführgerät mit Durchhangsteuerung der Anlage zugeführt. Zwei Heißprägegeräte sorgen für die beidseitige, eindeutige Kennzeichnung der Leitung, die anschließend in die Aufraustation geführt wird. Die Aufraustation schleift das Kabel mit zwei Diamantschleifscheiben, die um das Kabel rotieren, auf die exakte Aufrautiefe. Im Anschluss wird das Kabel an der gewünschten Stelle abgemantelt. Für die gesamte Bearbeitung eines Kabels inkl. Ablegen, benötigt die Anlage 4,5 Sekunden. Sämtliche Parameter wie Kabellänge, Aufrautiefe oder Bedruckung sind frei programmierbar und über das Bedienungsterminal editierbar.
Transport und Sicherheit Das Ablegen der fertigen Kabel ist mit weiteren Sicherheitsanforderungen verbunden: Die Kabel werden nach der Bearbeitung jeweils zu acht Stück in ein Magazin gelegt. Vier Greifarme entnehmen automatisch die Kabel und legen diese positionsgenau in die vorhandenen Magazine ein. Abschließend werden die Kabel mittels Videoüberwachung auf mögliche Fehler kontrolliert.
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